Aktive Sprache

Opfer oder Täter?

Action, das kommt vom Tun. Wenn sich unsere Figuren durch die Handlung bewegen, dann setzen sie Aktionen. Würden sie sich als Fahrgäste durch die Story kutschieren lassen, gebührte ihnen bestenfalls unser Mitleid, das wir gelernt haben, Opfern gegenüber zu empfinden. Im schlimmsten Fall verachten wir die Charaktere für ihre Passivität. Heldinnen und Helden sehen anders aus. Die sitzen am Steuer. „Aktive Sprache“ weiterlesen

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Geschichten (er-)finden

Was treibt eine Story an?

Will ich eine Geschichte erzählen, dann brauche ich einen Motor, der sie vorantreibt. Das kann ein freundlicher Antreiber sein, wie etwa unsterbliche Liebe, die Sehnsucht nach Frieden und Allgemeinwohl oder einfach nur grenzenlose Neugier. Mindestens ebenso kraftvoll ziehen die niederen Gefühle durch die Story – Neid, Gier, Hass und Rache. Genauso gut eignen sich simple Grundbedürfnisse wie Sicherheit und Hunger. „Geschichten (er-)finden“ weiterlesen

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Schreibblockaden meistern

Das leere Blatt

Wir Menschen erzählen einander unentwegt Geschichten. Das ist unsere Natur. Wie kann es dann sein, dass wir vor einem leeren Blatt sitzen und in wachsender Panik davor erstarren wie das Kaninchen vor der Schlange?

Ich muss gestehen, dass ich nicht an die Schreibblockade glaube, jedenfalls nicht als schicksalsschwere Selbstdiagnose. Woran ich glaube, das sind Selbstzweifel und Müdigkeit, Ablenkung – und Mangel an Informationen in dem Moment, in dem ich sie benötige. „Schreibblockaden meistern“ weiterlesen

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